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Unser Team

Ich habe bei der Beschreibung meiner Visionen und Ziele und die damit verbundenen hohen Herausforderungen den Vergleich mit Extrembergsteigen gewählt.

     Die höchsten Berge, die berühmten Achttausender, erklimmt keiner alleine.

Er benötigt neben seinen eigenen speziellen Fähigkeiten auch die Power von Teams, eines Basisteams für den unteren Aufstieg und ein mehr spezialisiertes Team  für mittleren bis oberen Bereiche. Um auch die letzten schwierigsten Abschnitte zum Gipfel mit Erfolg zu meistern, benötigt er Spezialsupport, einen Begleiter - oder vielleicht wagt er das  letzte Stück ganz alleine.

Vergleichbar ist es mit dem Spitzensportler. Ich will beim Segler bleiben, beim Segler im Einmann-Kampfgerät Laser. Der Unterschied zur Bergbezwingung besteht auf jeden Fall darin, dass der Laser-Athlet in der entscheidenden Phase keine Begleiterhilfe nutzen kann, denn im Wettkampf ist er laut Vorschrift ganz und streng auf sich allein gestellt.

      Meine Teams funktionieren! Und auf mein bewährtes Spezialteam ist Verlass.

Wenn es um’s Erreichen meiner nächsten Zielsetzungen geht und später  die Realisierung meiner heutigen Visionen oder gar meines vielleicht größten Traumes, kann ich nur sagen: 

     Ich bin zuversichtlich und habe ein gutes Gefühl.

Was zum Erfolg führt

Fortsetzungen folgen

 

Mein Segelclub - der SCAI

Segelclub Alpsee Immenstadt (SCAI)

Mein Segelclub Alpsee Immenstadt (SCAI) war meine erste seglerische Heimat. Schon als Kind begleitete ich gerne meinen Vater, wenn er mit dem Flying Dutchman am Alpsee und anderen Seen Regatten segelte. Natürlich durfte ich bei sich bietenden Gelegenheiten mich als Vorschoter üben und segelt mit ihm später Regatten, während ich gleichzeitig noch Opti- und Laser Radial-Segler war. Wenn bei mir Regatten in meinen Bootsklassen  auf dem Programm anstanden, begleitete mein Vater natürlich mich mit ebenso großer Freude und Begeisterung.  Philipp Buhl

Philipp liebte den Alpsee und fühlte sich in der Umgebung seines Clubs wohl und beachtet. Er war nach der Schule sehr häufig und teils fast täglich dort. Hier war meist Attraktives geboten. Wenn seine Freunde am See auch mal keine Zeit fanden, segelt er auch alleine raus oder beschäftigte sich auf kuriose Weisen mit dem Segelgerät auf dem Wasser. 

Bald entpuppte sich in Philipp sein seglerisches Talent. Er gewann erste Regatten im Opti und Laser Radial und war bei FD- und Korsar-Seglern aufgrund seiner flinken und excellenten Motorik und seines taktischen Geschickes zunehmend begehrter Vorschoter oder Steuermann bei Regatten oder Trainings. Das ist auch heute noch so, nur die Terminenge lässt es leider kaum mehr zu. Wer Philipp im Flying Dutchman an Bord hat, ob als Vorschoter oder Steuermann, bei viel oder wenig Wind, wird sich auch bei hochkarätigen Wettkämpfen eines guten Platzes sicher sein können.

 

Mein Personal Coach

Für eine umfassende Revier-Vorerkundung ist die verfügbare Zeit für Datenerhebung, Auswertung und Konzeptaufbau zusammenmit dem Athleten knapp. Daher oft in Eile unterwegs wie hier: Friedl für Philipp Buhl.      (Bild: Sofia Braxmair-Buhl)

Umfassende Unterstützung durch Eltern, vor allem in den frühen Entwicklungsjahren, entdeckt man bei erfolgreichen Sportlern sehr häufig. Vielfach treten diese meist ersten und zunächst wichtigsten Förderer allmählich in den Hintergund und verlieren aus verschiedenen Gründen an Bedeutung. Für meinen Vater trifft dies nicht zu. Seine Rolle im Bereich der leistungssportlichen Entwicklung hat an Bedeutung zugenommen. Gerade im Bereich fundierter Analysen und Feintunings und nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen langjährigen und aktuellen Segel- und Regattaerfahrungen sehe ich mich mit ihm als das Spezialteam.

Die Art und Weise der Zusammenarbeit mit meinem Vater lässt sich mit moderner Terminologie als Personal Coaching und  undividual Support. bezeichnen. Ich kann überzeugt sagen:

     Wir sind ein starkes Team.  Philipp Buhl

Auch wenn es Zeit und Mühen kostet, es wäre unzutreffend, diese Aufgaben als Arbeit im üblichen Sinne zu betrachten. Einen so hoch talentierten Segler  wie Philipp unterstützen zu dürfen, empfinde ich als einmaliges Geschenk und sehr große Ehre. Seine großen Erfolge erregten auch in mir unvergessliche und bewegende Gefühle. Ich kann nur sagen:

     Philipp, danke für all die spannenden Erlebnisse!  Friedl Buhl

Meine Eltern

Eltern von Philipp Buhl, (von links) Sophia und Friedl. Das Bild entstand am Support-Stützpunkt (Camingplatz des Veranstalters) von Philipps erster Meisterschaft. Es war die Int. Deutsche Jugendmeisterschaft Laser (R) in Ribnitz.   (Bild: Friedl bzw. Philipp Buhl)

Meine Eltern waren im Verlaufe meiner sportlichen Entwicklung stets eine besonders wichtige Komponente, als Befürworter, Tröster (wenn's nicht so klappte), finanzieller Förderer, Dienstleister und weiteren Belangen, die meinen Sport  und  später das Leistungssegeln betrafen. Dies stets ohne Wenn und Aber, immer für mich und die Sache entschlossen, aber grundsätzlich ohne Druck und Zwang anzusetzen. Den machte ich mir soweit wie sinnvoll selbst.

Meine Eltern waren schon in Zeiten für meinen heutigen Sport aktiv, als ich noch gar nicht ahnte, jemals externe Förderkräfte zur Realisierung meiner frühen Träume und Visionen zu   benötigen.

Das ganz Besondere: Die Rolle meiner Eltern hat bis nie an Bedeutung verloren. Sie haben sich den rasch veränderlichen Situationen und Anforderungen wirklich erstaunlich angepasst und haben nicht selten auch Vorreiter-Gedanken gefasst . So ist ihre Rolle bis auf die heutige, fast schon höchste und mehr oder weniger professionelle Ebene immer umfangreicher und unverzichtbar geworden.

Danke für alles!