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Was wird das Jahr 2012 bringen?

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Berichte 2012

Elfter bei Heim-WM und noch viel mehr!

 
 

Philipp Buhl kämpft in Boltenhagen mit scharfem Schwert und unterstreicht sein Potential

 

(Gesamtbericht)

 
15 May, 12

Elfter bei Heim-WM und noch viel mehr!

 
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Philipp Buhl kämpft in Boltenhagen mit scharfem Schwert und unterstreicht sein Potential

 

(Gesamtbericht)

 

Laser-Segler Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee Immenstadt (SCAI) belegte bei der Heim-WM in Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) unter 168 Startern aus 62 Nationen den sehr guten elften Rang. Sein für Olympia qualifizierter Kaderkollege Simon Grotelüschen (Lübeck), für den Buhl als Olympia-Sparringspartner agiert, wurde Achter.

Buhl glänzte mit drei ersten Plätzen. Im Goldfleet schaffte außer ihm keiner zwei Wettfahrtsiege. Und er war am Schlusstag mit seinem ersten und neunten Platz der Dominator des Tages. Das sind seine Aushängeschilder, auch wenn für den erst 21-Jährigen noch kein mittelwertiger Top Ten-Platz oder gar eine Medaille herauskommen sollte. Gut Ding braucht eben Weile, so besagt auch das bekannte Sprichwort.

WM-Titelverteidiger Slingsby Australien) war wieder und aufgrund einer überaus beachtlichen und konstanten Leistung der Beste. Der Australier ist damit fünffacher Laser-Weltmeister – eine wahre Meisterleistung!

 

(Boltenhagen / Ostsee, 04./ 11.05.2012 (Text und Bilder: Friedl Buhl))

Sicherlich hatten die beiden deutschen Laser-Asse eine Medaille angepeilt, wussten aber sehr wohl, dass ein Podestplatz extrem schwierig sein würde. Schließlich müsste hierfür in 14 Wettfahrten über sieben aufeinander folgenden Tagen alles ziemlich perfekt verlaufen. Das ist eine hohe Anforderung, der man erst gerecht werden muss. Zudem ist die int. Konkurrenz in der Laser-Klasse besonders hoch. Dies belegt auch die Tatsache, dass unter den ersten 15 Plätzen 11 verschiedener Nationen rangieren. Um so beachtlicher ist es, dass der Sonthofener und Lübecker Deutschland zur zweitbeste Nation unter den ersten 15 gesegelt haben.

Buhl resümierte: „Ich bin mit meiner Leistung insgesamt zufrieden. Mit dem Elften kann ich sehr gut leben.“ Seine innere Genugtuung rührt sicher nicht nur vom Endergebnis allein her. Man muss die Sache eben differenziert betrachten und bewerten. Der Sonthofener kann sich – um es bildhaft auszudrücken - zu den Ferraris zählen und das nicht nur bei Powerwind. Hie und da gibt es unter Umständen allerdings noch gewisse Zündprobleme. So verlief die Auftaktphase über die ersten drei Wettfahrten mit Platzierung zwischen 20 bis 30 nicht berauschend. Eine schwer belastende Wettfahrt-Disqualifikation wegen unzulässiger Vortriebshandlungen (Pumpen, Regel 42) kam später noch hinzu und bremste Buhls weiteres Vordringen.

Sehr positiv und hoffnungsvoll wirken natürlich die herausragenden Phasen des Sonthofeners. Er siegte dreimal, darunter zweimal in der Finale-Serie im Goldfleet und schlug dabei auch die späteren Medaillengewinner. In der vorletzten Wettfahrt dominierte Buhl sogar mit dem außergewöhnlichen Vorsprung von 40 Sekunden (über 100 m) vor seinem unmittelbaren Verfolger, dem alten und neuen Weltmeister Slingsby. Außerdem konnte der Segler vom Alpsee in vier weiteren Wettfahrten unter den besten Zehn mitmischen (Ränge 2, 5, 9 und 10). Buhl weiß, woran er noch zu arbeiten hat, wenn er feststellt: „Ich muss an meiner Leistungskonstanz noch mehr feilen.“

Buhls Disqualifikation wäre unter Umständen vermeidbar gewesen oder von anderen Jury-Leuten durchaus vielleicht nur als grenzwertig anstatt Regelverstoß ausgelegt worden.
Fest steht: Wer ganz nach vorne will, muss gegenüber den Verbotsregeln vielfach in den Grenzbereichen zur Legalität agieren. Letztlich besteht bezüglich der Jury-Aufsicht auch eine naturgemäß große Ungleichbehandlung, denn es fragt sich, welche Segler die Jury im Regattafeld über einen Quadratkilometer gerade beobachten oder sehen will. Deshalb wäre die Laser-Klasse überreif, dort hin zu tendieren, wo andere schon längst sind: Liberalisierung des Wettfahrt-Reglements.

Wie schnell es dann bei einer sehr eifrigen und überaus strengen Jury gefährlich werden kann oder vielleicht auch soll, erfuhr kein geringerer als einer der erfahrendsten Vollprofis, der amtierende englische Olympiasieger Paul Goodison. Er handelte sich bereits zur Halbzeit dreimal die gelbe Jury-Flagge ein und somit zwei Wettfahrt-Disqualifikationen. Der Brite war damit faktisch aus dem Rennen um die Topplätze.

Der bisherige und bereits mehrfache Weltmeister Tom Slingsby verteidigte den Titel unangefochten und hoch verdient. Die weiteren Medaillenränge sicherten sich Tonci Stipanovic (Kroatien) und Andrew Maloney (Neuseeland).

Von den deutschen Nachwuchsseglern schaffte es nur Nils Hermann ins Silberfleet. Der Berliner belegte hier Rang 48. Alle anderen fanden sich im Bronzefleet.

 


Links:

Endergebnis

Tagesberichte zu diesem Event

Homepage Veranstalter

 

Links Medien:

Allgäuer Zeitung: Oberallgäu-Sport

Allgäuer Zeitung: Allgäu-Sport

Kreisbote Oberallgäu und Kleinwalsertal: Sport im Oberallgäu (folgt

Lübecker Nachrichten

(weitere folgen)

 


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Laser-WM 2012 Boltenhagen / Ostsee



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden die hohen Erwartungen
und eigenen Zielsetzungen
bei der Heim-WM

erfüllbar sein?

(Tagesberichte)
4 May, 12

Laser-WM 2012 Boltenhagen / Ostsee

    Philipp Buhl in Top-Position kurz vor der ersten Luvmarken-Rundung.         (Bild: F. Buhl)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden die hohen Erwartungen
und eigenen Zielsetzungen
bei der Heim-WM

erfüllbar sein?

(Tagesberichte)

 

7. Tag (Do.): Tagesbester zum Abschluss! Souveräner Sieg und 9. Platz.
                       11. over all 
  

Während der Heim-WM in Boltenhagen (Ostsee) werden große Hoffnungen und Erwartungen an die deutschen Laser-Asse Philipp Buhl und Simon Grotelüschen gestellt. Beide haben in dieser Saison bereits eine Weltcup-Regatta gewonnen und damit gezeigt, dass sie in der Weltelite nicht nur gut mitmischen, sondern sie sogar dominieren können. Doch jede Regatta hat aufgrund der sehr unterschiedlichen Wetter-, Wind- und Revierbedingungen ihre eigenen Charakterzüge und Gesetzmäßigkeiten, welche auf die verschiedenen Vorlieben und Fähigkeiten der Segler mehr oder weniger gut zugeschnitten sind. Ein Top-Athlet muss jedoch die gegebenen Bedingungen in jedem Fall freiweg annehmen können und schlussendlich Gutes oder Perfektes daraus machen. Es wird sich zeigen, wie die beiden deutschen Topsegler diesen Anforderungen gerecht werden können.

 

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(Boltenhagen / Ostsee, 04. ... 11.05.2012 (Text und Bilder: Friedl Buhl))

1. bis 4. Tag (Freitag bis Montag): Qualifying Races 1 bis 8

Wenn dem Autofahrer sein Gefährt nicht mit der gewünschten Pfiffigkeit abgeht, frägt er sich: Ist denn die Handbremse ganz offen? Diese Frage hat sich Phillipp Buhl nach dem unbefriedigenden erstenWettkampftag (Plätze 22 und 30) sinngemäß vielleicht auch gestellt. Allerdings musste er die Sache weit komplexer und detaillierter hinterfragen. Eine Teilantwort konnte man aus den sehr problematischen und grenzwertigen Windverhältnisse (ein sehr starker Dreher und teils wenig bis zu wenig Wind) ableiten, speziell in der zweiten Wettfahrt. Einer wie Weltmeister Tom Slingsby (Australien) schloss an diesem Tag zwar trotzdem mit zwei Siegen ab, aber wahrscheinlich war für diesen perfekten Auftakt eine Portion Glück an seiner Seite. Denn zahlreiche andere Topsegler hatten zumindest einen gravierenden Ausrutscher einzustecken.

In den folgenden drei Tagen zeigte Buhl guten bis überzeugenden Kontakt zur Weltspitze - trotz des nur leichten bis mittleren Windes. Es gelangen ihm beeindruckend gute bis sehr ordentliche Ergebnisse: Ein Wettfahrtsieg und die Plätze 2, 5, 10 und 13. Damit arbeitete er sich in zügigen Schritten nach vorne und qualifizierte sich nach dem achten und letzten Qualifying-Race schließlich als 19. für das Goldflleet.

 
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 5. Tag (Dienstag): Finale-Races 1 und 2 (gesamt 9 und 10)

Philipp Buhl belegte in der ersten Tageswettfahrt den 21.Platz. Für ein Goldfleet-Race ist dies noch ein ordentlicher Platz. Aber um weiter effektiv nach vorne zu preschen, wäre natürlich ein einstelliges Ergebnis nötig gewesen.

Im zweiten Race musste Buhl nochmals schwere Last aufsatteln, eine Straflast, deren Berechtigung er anzweifelte. Die Jury, welche in Boltenhagen sehr eifrig maßregelt, so auffällig aktiv wie kaum sonst wo bei Weltrang-Regatten, zeigte ihm die zum zweiten Male die gelbe Flagge wegen angeblich unzulässiger Vortriebshandlungen auf dem Vorwindkurs. Damit war Buhl für dieses Rennen disqualifiziert. Auch Olympiasieger Paul Goodison (England), der für häufige Regelverstöße dieser Art nicht bekannt ist, kassierte bereits im Verlaufe des Qualifyings den Rekord von drei gelben Flaggen und damit zwei Disqualifikationen, darunter eine nicht eliminierbare. Somit musste der Britte die Hoffnungen auf ein sehr gutes WM-Ergebnis frühzeitig begraben.

Nachdem das zweite Streichergebnis nach dem achten Race wirksam wurde, lag der Sonthofener trotzdem noch auf dem 17. Rang.

  
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6. Tag (Mittwoch): Finale-Races 3 und 4 (gesamt 11 und 12)

Erneut waren nur leichte bis mittlere Winde vorhergesagt, und zwar aus südlichen Richtungen. Dies bedeutet für die Segler in der 5 km großen halbkreisförmigen Bucht südlich von Boltenhagen unregelmäßige und damit schwierig zu beherrschende Winde.

Philipp Buhl konnte sich freuen. Er trumpfte mit einem souveränen Sieg in der ersten Wettfahrt auf. Nach einem gelungenen Start hatte er noch einzelne Konkurrenten auf der Startkreuz hinter sich und rundete die erste Luvmarke als Führender. Aus dieser Position ließ sich Buhl nicht mehr verdrängen, obwohl die Angreifer auf der zweiten Kreuz nochmals sehr nahe kamen. Mit diesem Top-Resultat stach Buhl in der Zwischenwertung auf den 15. Platz vor, und dies mit einem hoffnungsvollen Punkterückstand auf die Top-Ten-Grenze.

Die zweite Wettfahrt bescherte Buhl leider gegenteilige Gefühle. Er musste einen 32. in seine Wertung aufnehmen. Damit fiel er in der Gesamtwertung auf den 19. Platz zurück.

Morgen, am 7. Tag, finden die letzten zwei Finale-Races statt. Das übliche Medal-Race ist zugunsten von zwei zusätzlichen Fleet-Races nicht vorgesehen.

  
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7. Tag (Donnerstag): Finale-Races 5 und 6 (gesamt 13 und 14) 

Sicherlich gab es noch große Vorsätze für den letzen Tag. Auch der Wind wollte sich nicht lumpen lassen und bließ mit 4 bis 5 Beaufort so kräftig wie an keinem anderen Tag.

Prompt gelingt Philipp Buhl ein starker Abschluss. Er siegt im ersten Tages-Race souverän mit einem faszinierenden Vorsprung von 40 Sekunden (über 100 m) vor dem werdenden neuen Weltmeister Slingsby.

Auch in der zweiten und letzten Wettfahrt gab Buhl mit einem 9. Platz eine gute Figur ab und verbuchte schließlich zum Abschluss den Tages-Gesamtsieg für sich.

Der Rückblick über eine mit 14 langen Wettfahrten in 7 Tagen (ohne Pause)  sehr umfangreiche und zudem ausgesprochen schwierig zu segelnde WM konnte bei Buhl Zufriedenheit auslösen, wenngleich er für das Gesamtergebnis etwas mehr im Visier hatte. Der 11. Platz bei dieser absolut voll besetzten WM kann sich sehen lassen. Er topt damit sein bestes WM-Ergebnis von 2010 (12. in Hayling Island) und gibt sich einen Wehmutstropfen auf die etwas verkorkste Qualifizierungs-WM in Perth vor knapp einem halben Jahr.

Der besondere Wert seiner abgelieferten Leistungen ist in seinen Topplatzierungen zu sehen (dreimal  1., einmal 2. und drei weitere Male in den Top Ten). Zudem ersegelte er diese Ergbnisse großteils in der Finale-Serie (im Goldfleet) und vorwiegend bei nur leichtem bis mittleren Wind. Der Starkwindspezialist jagt damit den Leichtwindseglern  gehörigen Respekt ein. Man kann ihm dazu nur gratulieren und auf diser Schien weiterhin viel Glück und Erfolg wünschen. Dies benötigt er vor allem hinsichtlich seine Leistungskonstanz, die teils noch zu wünschen übrig lässt. Hätte Buhl seinen schwachen Einstieg mit dem nach der dritten Wettfahrt einkehrenden Schwung duchziehen können, wäre er samt seiner Disqualifikation ein Medaillen-Kandidat geworden.

Der neue Weltmeister ist der Titelverteidiger, Tom Slingsby aus Australien. Er siegte überlegen vor Tonci Stipanovic (Croatien) und Andrew Maloney (Neuseeland). Buhls Kaderkollege und Olympiasegler für London, Simon Grotelüschen, konnte sich drei Plätze vor seinem Sparringspartner auf dem 8. Platz einreihen. Er segelte eine recht stabile Serie und hatte ebenso wie sein Partner Pech wegen einer schmerzlichen Disqualifikation (Protest-Angelegenheit).

Slingsby ist ein hoch verdienter und würdiger neuer Weltmeister. Er hat besonders eindrucksvoll bewiesen, dass er als einer der gefürchteten Startwindstrategen die Leichtwindspezialisten nicht fürchten muss, und zwar besonders dann, wenn die Wind- und Revier-Bedingungen schwierig werden. Slingsby ist ein strategischer Könner und scheint einige Dinge zu beherrschen, von denen andere Topsegler noch ein Stück entfernt sind.

 

 

Das war’s von der Heim-WM in Boltenhagen / Ostsee (Gesamtbericht folgt).
 
Grüße aus Kiel
Euer Berichtverfasser
Friedl Buhl
 
 
Vom WM-Austragungsort Boltenhagen herzliche Grüße an alle meine Partner und Förderer, Fans und Gönner sowie meine Freunde und Bekannten und natürlich nicht zuletzt meinen Segelclub Alpsee Immenstadt (SCAI).
 
Euer Segler
Philipp Buhl

 

 

Links:

Ergebnisse:

- Nach Race 14 - Endergebnis
 

Veranstalter Homepage

 

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 Philipp Buhl eröffnet anschließend Einblicke in seine Empfindungen während wichtiger Stationen der Weltcup-Saison und danach.

Darunter ein Kommentar

(F. Buhl)

Großartiger Erfolg für Philipp Buhl



Buhl gewinnt im Weltcup vor Hyeres / Cote d'Azur Medalrace und Gold in der Gesamtwertung.


 
27 Apr, 12

Großartiger Erfolg für Philipp Buhl


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Buhl gewinnt im Weltcup vor Hyeres / Cote d'Azur Medalrace und Gold in der Gesamtwertung.


 

Auf dem steilen Erfolgsweg nach oben einen weiteren Meilenstein setzen zu können, ist natürlich etwas ganz Besonderes und vor allem für den Sportler selbst unvergesslich. Dem Sonthofener Philipp Buhl gelingt dies ausgerechnet in Südfrankreich vor Hyeres, wo er 2007 den internationalen Durchbruch schaffte und sensationell zweifacher Junioren-Europameister (U19+U21) wurde. Nun erkämpft er sich dort beim europäischen Weltcup-Klassiker Semaine Olympique Française“ (SOF) erstmals Weltcup-Gold. Um dem Weltklasse-Erfolg noch das i-Tüpfchen zu verpassen, gewinnt Buhl auch noch das Medalrace und verweist die Weltelite in der olympischen Laserklasse kämpferisch und souverän auf die Plätze.
Die weiteren Medaillenränge belegten die Neuseeländer Andy Maloney und Andrew Murdoch. Weltmeister Tom Slingsby (Australien) musste sich wegen eines Mastbruches beim Medalrace mit dem fünften Platz abfinden.


(Hyeres / Cote d'Azur, 22./27.04.2012 (Text und Bilder: Friedl Buhl))

Es scheint, als wäre Hyeres für den Segler vom Alpsee ein Revier der Höhenflüge. Jein, es ist für ihn auch ein Ort mit erlebten Tiefstimmungen. Genau vor drei Jahren schaffte Buhl bei der SOF als erst 18-jähriger Junior seinen ersten Einlass in ein Weltcup-Finale der besten Zehn – eine kleine Sensation. Der Freude folgte damals allerdings eine sehr herbe Enttäuschung: Frühstart und Ende des Traumwettkampfes! Vermutlich geschah es aus einer Mischung überschäumender Angriffslust und Übermotivation.

Um so größer ist jetzt die Freude. In Hyeres startete der Oberallgäuer diesmal im Finale mit dem blauen Shirt (Zweitplatzierter), und nur drei Punkte hinter dem amtierenden Weltmeister Tom Slingsby (Australien). Bei starkem Wind der Stärke 5 bis 6 Beaufort und hoher Ostwind-Welle ging es mächtig zur Sache.
Die Startkreuz verlief für Buhl nicht ganz perfekt. Er rundete als Fünfter die erste Luvmarke, der Norweger Kristian Ruth als Erster. Danach führte Buhl mustergültiges Starkwindsegeln vor. Er kämpfte sich schrittweise nach vorne. Erst auf dem sehr spannenden letzten Vorwind-Wellenritt konnte er auch den bis dato führenden Ruth und auch Maloney überholen und schließlich seiner Siegfreude Luft machen.
Slingsby war vom Pech verfolgt. Auf der zweiten Kreuz brach ihm der Mast. Buhls Kommentar: „Schade, das tut mir sehr leid für Tom. Es ist schade, wenn das Material darüber entscheidet, wer gewinnt“ Der Weltmeister musste sich dadurch mit dem fünften Rang in der Gesamtwertung zufrieden geben. Ob Buhl ihn als seinen wichtigsten Gegner hätte schlagen können, bleibt offen.

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Besonders hervorhebenswert ist für Buhl seine Leistungskonstanz im Bereich der Spitzenplatzierungen. Von sechs Qualifizierungs-Wettfahrten gewann er drei. Zum Beginn der Goldfleet-Rennen trug er das gelbe Shirt des Spitzenreiters.

In der ersten Goldfleet-Wettfahrt musste er mit einem 15. Platz einen kleiner Ausrutscher (15., einziger zweistelliger Rang, wurde Streichergebnis) hinnehmen. Diese Wettfahrt gewann der französische Topsegler Jean Baptiste Bernaz. Buhls härtester Gegner Slingsby wurde Zweiter. Anschließend schlug Buhl mit einem weiteren Sieg gegen den Weltmeister (wurde 2.) zurück.

Am letzten Tag der Finalserie legten die extremen Bedingungen der zurückliegenden Tage noch eine Stufe zu. Wegen zu viel Wind und hoher Welle konnte die zweite Tageswettfahrt nicht mehr gesegelt werden. Sogar die Wettfahrtleitung hatte Probleme und konnte das Startschiff nicht mehr einwandfrei ankern.
Der Veranstalter betitelte die Situation aufgrund der Wettkampf-Geschehnisse (gebrochene Masten bei 470er und Starbooten, frühere Starts wegen befürchtetem stürmischem Wind am Nachmittag, 49er konnten mehrfach nicht aus Meer, …) mit „Apokalypse SOF“.
Die erste und einzige Tageswettfahrt (Race 9) gewann Slingsby vor Buhl und Murdoch. Die Platzierungen entsprachen auch der Zwischenbilanz vor dem Medalrace.

Um die Regatta insgesamt zu gewinnen, hätte Buhl im Finale mindestens zwei Plätze vor Slingsby liegen müssen und durfte seine gefährlichsten Verfolger, die beiden Neuseeländer und den Medalrace- und Bronzemedaille-Gewinner von Palma (Tom Burton, Australien) dabei nicht aus den Augen verlieren. Wie berichtet, konnte sich Buhl mit dem berüchtigten Windsegler Slingsby aufgrund seines Materialschadens nicht phi-gelb-trikot-2bis zum Ende messen. Ein Sieg über ihn wäre nicht unmöglich gewesen, jedoch "... eher unwahrscheinlich, wenngleich ich Tom während der Fleetraces immerhin zweimal schlagen konnte.", bewertete Buhl den Vorgang. Der Mastbruch ereignete sich nach etwa 20 Minuten. Erst ein paar Minuten davor übernimmt der Australier die Führung von Ruth. Buhl lag zu diesem Zeitpunkt noch 20 bis 30 m zurück. Er gab zu verstehen, dass Slingsby bei diesen harten Bedingungen bekanntlich sehr stark segelt und sich die Führung vermutlich nicht mehr hätte nehmen lassen.
 
Resümierend kann gesagt werden, dass Buhl mit seinem Wettkampf um seine erste Weltcup-Goldmedaille in athletischer, segeltechnischer und mentaler Hinsicht ein erstklassiges Zeugnis abgelegt hat. Sehr zufrieden und glücklich zu seinem großartigen Erfolg äußerte er sein Fazit kurz und bündig: „Es hat einfach alles gepasst.

 

 


Links Event:

Ergebnisse nach dem Qualifying (6.Race)

Endergebnisse

Tracking Medalrace Laser

Veranstalter-Homepage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links Medien

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Sailing Team Germany (Zwischenbericht nach 3./6 Tagen)  

Segelreporter (Zwischenbericht nach 3./6 Tagen)

Bayern 2012 Sailin Team (Zwischenbericht nach 3./6 Tagen) 

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Mallorca-Ergebnis für den Saisonsanfang akzeptabel


Philipp Buhl
segelt im Goldfleet
hervorragende Final-Serie

 

9 Apr, 12

Mallorca-Ergebnis für den Saisonsanfang akzeptabel


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Philipp Buhl
segelt im Goldfleet
hervorragende Final-Serie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:

Freude begleitet den Paukenschlag zum Beginn der Goldfleet-Races.   

 

 


 Die Weltcup-Regatta „Trofeo S.A.R Princesa Sofia“ vor Palma de Mallorca markiert für einen Großteil der internationalen Topsegler den Beginn der neuen Saison und ist bedingt auch ein erster Gradmesser für die aktuelle Leistungsform.

Philipp Buhl kann auf dieses Start-Event mit einem etwas betrübten aber auch sehr zuversichtlichen Blick reflektieren. Im Verlauf der Qualifying-Serie über sechs Wettfahrten lief es außer einem Wettfahrtsieg und 8. Platz zu wenig rund. In der Finale-Serie im Goldfleet dagegen glänzte der Sonthofener mit der drittbesten Punktezahl. Er erzielte über vier Wettfahrten zwei Spitzenergebnisse (zweimal 3.) und des weiteren zweistellige Resultate unter den besten Zwanzig (14. und 18.). Am Ende belegte Buhl unter 138 Booten aus 47 Nationen den 14. Rang und meinte: „Natürlich hätte ich gerne am Medal Race (Finale) teilgenommen. Aber dazu wäre schon am Anfang etwas mehr Schwung nötig gewesen.“

 

(Can Pastilla / Mallorca, 02/07.04.2012 (Text und Bilder: Friedl Buhl))

Es herrschte von Anfang an und über mehrere Tage eine leichte bis mittlere Seebrise um 2 bis 3 Beaufort. Diese wurde vom übergeordneten Wind aus leider ungünstiger Richtung beeinflusst, so dass unterschiedliche Windsysteme mehr oder weniger gegeneinander strebten. Infolge dessen kam es zwar zu dezenten, aber dennoch sehr wirksamen und vor allem schwer kalkulierbaren Verstärkungen und Richtungsänderungen des Windes.
 
Die erste Wettfahrt endete für Buhl mit einem 20. Platz. Danach ging das strategische Kalkül besser auf. Buhl rundete die Luvmarke in der Spitzengruppe, kämpfte sich schrittweise in die Führungsposition und kreuzte schließlich die Ziellinie als Sieger.
 
Am zweiten und dritten Tag wartete die Meeresbucht vor Palma weiterhin mit vergleichbarem Wind auf. Buhl hätte sich natürlich zwischendurch auch etwas kräftigeren Wind gewünscht, so dass die Leichtwindsegler nicht zu einfach auf ihre Rechnungen kommen könnten. Ein 8. und 16. Rang in der dritten und vierten Wettfahrt waren durchaus noch achtsame Ergebnisse.
Am dritten Tag stellten die Ergebnisse mit Rang 22 und 32 (schlechtestes und späteres Streichergebnis) nicht mehr zufrieden. Buhls Kommentierung: „Start und erste Kreuz funktionierten recht gut. Eigenartigerweise gab es danach Probleme, wo ich üblicherweise noch ordentliche Verbesserungen erzielen kann.“ In der Tat rundete er die erste Bahnmarke jeweils im Bereich der ersten zweistelligen Positionen, was durchaus noch einen recht guten weiteren Verlauf zulässt.
 
Die Hoffnungen auf eine deutliche Verbesserung lagen nun auf der Final-Serie. Buhl war als 34. für das Goldfleet (bestes Drittel) qualifiziert und sein innerer Wunsch war selbstverständlich, das Medal-Race (Finale) zu erreichen. Dazu musste allerdings ab jetzt alles ziemlich perfekt laufen. Aus dem etwas stärkeren Wind gemäß aller Vorhersagen wurde leider nichts. Die lokale Thermik setzte sich an den Haupt-Windhebel. Trotzdem konnte der Segler vom Alpsee zunächst einen hervorragenden 3. Rang abliefern. Der strategische Plan stimmte, aber etwas Glück war auch im Spiel, und das muss man zwischendurch auch auf seiner Seite haben.
Der 18. Rang in der Folgewettfahrt war durchaus noch zufrieden stellend, denn die Leistungsverdichtung im Goldfleet ist extrem hoch - rein rechnerisch ist sie bei drei Fleets dreifach höher.
 
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Am zweiten Tag der Final-Races war es endlich so weit. Kräftiger Wind mit 4 bis 5 Beaufort und Wellen bis teils über 2 m Höhe beglückte endlich die Windliebhaber und sorgte für einen gewissen Chancenausgleich. Buhl lag in der ersten Wettfahrt zwischendurch an 6. Position und musste sich im Ziel leider mit dem 14. Rang (eine gute aber eben nicht perfekte Platzierung) zufrieden geben. Die Hoffnungen auf die Qualifizierung für das Medal-Race waren damit auf fast null geschwunden.
 
Dann das letzte Fleet-Race. Buhl war auch ohne Aussicht auf das Medal-Race-Ticket voll motiviert und wollte es nochmals beweisen. Er entschied sich bei der Startposition-Auswahl für Risikobegrenzung, startete aber gut und brachte die lange Startkreuz gegen Wind und Wellen mit enormem Krafteinsatz an 8. Stelle hinter sich. Es folgte ein Paukenschlag. Draufgänger Buhl raste auf dem Vorwind mit der Pressluft im Segel nach vorne hinter Simon Grotelüschen, der das Feld anführte. Zwei Deutsche an der Front des Weltklassefeldes. Gibt es denn schönere Bilder? Über die zweite Wettkampf-Halbzeit kämpfte sich noch Olympiasieger Paul Goodison zwischen Simon und Philipp, der somit als Dritter das zehnte und letzte Fleetrace beendete.
 
Buhl war somit gesamt 14., unmittelbar hinter dem amtierenden Weltmeister Tom Slingsby. Auch er hatte seine Probleme bei den häufigen Leichtwinden und zudem am letzten Tag bei viel Wind unglückliche Phasen (u. a. einen BFD). Philipps Kaderkollege Grotelüschen stand insgesamt als klarer Fleetrace-Sieger fest. Eine Medaille war ihm unabhängig vom Ausgang des Finales bereits sicher. Seine Stärke war Leistungsstabilität. Er leistete sich mit einem 40. nur einen Ausrutscher, den er streichen konnte. Auch die meisten Spitzensegler traf es diesbezüglich deutlich härter. Im Medal-Race belegte Grotelüschen den 5. Platz und konnte sich als Gesamtsieger freuen. Gratulation! Die weiteren Podestplätze errangen Goodison (Großbritannien) (2.) vor Tom Burton (Australien).
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ergebnissse




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Zweiter bei Europa-Cup; "Princesa Sofia" steht an

    
Europacup als Training und Test: Buhl Zweiter am Gardasee
1 Apr, 12

Zweiter bei Europa-Cup; "Princesa Sofia" steht an

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Europacup als Training und Test: Buhl Zweiter am Gardasee


Die Weltcup-Saison 2011/12 der olympischen Segler hat zwar bereits im November 2011 in Melborne begonnen und sich in Miami fortgesetzt, aber ihren vollen Auftakt erfährt sie erst in Spanien vor Palma de Mallorca. Vom 02. bis 07. April ist es so weit. Dann hält die „Trofeo S.A.R Princesa Sofia“ wieder ihren Auftritt im WeltcupWeltcup-Zirkus, von dem sich die Welteliten aller olympischen Klassen gerne auf die neuen seglerischen Herausforderungen einstimmen lassen.
Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee Immenstadt scheint nach dem Winter- und Frühjahrstraining in guter Form zu sein. Beim Laser Europacup am Gardasee (Torbole) wurde er mit knappem Rückstand Zweiter. Vier von sechs Wettfahrten konnte der Segler vom Alpsee für sich entscheiden, darunter auch das einzige Finale-Race im Goldfleet. Am Start waren 109 Boote aus 30 Nationen, darunter auch eine Reihe von Weltcup-Seglern.

(Torbole,23./26.03.2012 (Text und Bilder: Friedl Buhl))

Für Buhl sind Europacup-Events und Regatten wie beispielsweise im Flying Dutchman ein wichtiger Teil seines individuellen Trainingskonzeptes. Er vertritt die Auffassung: „Ich kann hier im Wettkampf verschiedene Dinge ohne großen Erfolgsdruck probieren und bewerten. Dazu ist auf der Weltcupebene natürlich kaum Spielraum.

Buhls aktueller Jahresplan ist auch ohne Olympiateilnahme überaus dicht mit Terminen bestückt. Er will einerseits sein Studium forcieren und sich natürlich weiterhin als Weltklassesegler beweisen. „Im Spitzensport musst du voll am Ball bleiben, sonst leidet der Erfolg. Die Anforderungen sind extrem hoch und die Zeit der besten Athleten-Jahre eigentlich zu kurz.“

Zudem ist der Sportsoldat als offizieller Sparringspartner des Qlympiaqualifizierten Simon Grotelüschen gefordert und fühlt sich hierzu auch verpflichtet. Dies schränkt die individuellen Planungen durchaus ein. Für Buhl steht jedoch zweifelsfrei fest: „Die Teamarbeit hat hier klar Vorrang. Simon muss für den wichtigsten Einsatz seiner Karriere bestmöglich vorbereitet werden.“ Ohne einen hochqualifzierten und offenen Trainingspartner wäre dies unmöglich.

Dem Sonthofener und seinen Teampartnern Grotelüschen, Malte Kamrath und ihrem Bundestrainer Thomas Piesker wurden im Februar dieses Jahres in Hamburg im Rahmen des „Sailing Team Germany Avard“ der Fairness-Preis des Jahres verliehen. Diese bundesweite Auszeichnung gab es für die beste und fairste Teamarbeit im Verlauf der Olympiaqualifizierung 2011.



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Kreisbote Oberallgäu / Kleinwalsertal



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Würdigungen für herausragende Leistungen



 
 
Ehrenpreise für Philipp Buhl
in München und Hamburg
 
 
12 Feb, 12

Würdigungen für herausragende Leistungen


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Ehrenpreise für Philipp Buhl
in München und Hamburg
 
 

Bei der traditionellen Meisterehrung würdigte der Bayerische Seglerverband in Ottobrunn  Philipp Buhls seglerische Leistungen der Saison 2011.

Eine Woche später wird ihm in der Hansestadt Hamburg im Rahmen der bundesweiten Auszeichnung „Sailing Team Germany Avard“ der Fairness-Preis des Jahres verliehen.Hier das Exzerpt .

 
(München / Ottobrunn, 04.02.2012  (Text und Bilder: Friedl Buhl))

Auch wenn Philipp Buhl die Qlympiaqualifizierung als sein Topziel 2011 verfehlte, sah der Bayerische Seglerverband Anlässe zu Würdigungen. Für die Silbermedaillen beim Kieler Weltcup, bei der IDM in Travemünde und Championat de France (Frz. Meisterschaft) in Hyeres erhielt der Sonthofener die BSV-„Ehrennadel in Silber“. Lobend hervorgehoben wurde aber auch Buhls teamorientiertes und sportlich faires Verhalten.

img_5847-2img_5852-2In einem von Axel Müller geleiteten Interview ermutigte Philipp die Nachwuchsathleten und ihre E ltern. Er sei überzeugt, dass es Spitzenleistungen im Sport und in der Schule nicht geben könne und verwies lobend auf die erzieherische Haltung seiner Eltern. Zu der verbreiteten Auffassung, das Leistungssport-orientierte auch in der Schule top sein müssten und möglichst keinerlei Abstriche machen sollten, sagte Buhl: „Das ist ziemlicher Quatsch.“ Ohne den Stellenw ert einer ordentlichen Bildung kleinzuschreiben, meinte er, dass erbrachte Spitzenleis-tungen im Sport  später eine Reihe zusätzlicher und anderer Möglichkeiten eröffnen könnten.


 

(Hamburg, 11.02.2012  (Text: Friedl Buhl))

In Form einer Premiere wurden im ehemaligen Unilever-Haus der Hansestadt Hamburg die Auszeichnungen der „Sailing Team Germany Award“ für besonders herausragende Leistungen im Segelsport verliehen. Dabei kamen zehn Preisträger in sechs Leistungskategorien zum Zuge. Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee Immenstadt wurde zusammen mit seinen Kaderkollegen Malte Kamrath und Simon Grotelüschen sowie ihrem Bundestrainer Thomas Piesker der Fairness-Preis des Jahres verliehen. Damit würdigte die Jury das deutsche Laser-Spitzenteam für die beste und fairste Teamleistung im Verlauf der Olympiaqualifizierung für  2012.


 

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